Geschichte

1914-1941

Otto Helbig I übernahm 1914 von seinem Vater die Firma und leitete sie bis 1941. Zwischen den Kriegen dehnte er den Wirkungsbereich der Firma auf Schleswig-Holstein aus. Für Kiels Baubehörden hat er zahlreiche Aufträge ausgeführt.
Beim Bau des Bankhauses W. Ahlmann, heute Deutsche Bank AG, Rathausplatz 1, führte Helbig die umfangreichen Betonarbeiten aus ( 1927 ).
Im Jahr 1928 baute die Firma Helbig das Verwaltungsgebäude des Städtischen Krankenhauses in Kiel.
Im gleichen Jahr verlegte die Firma Stromkabel für die Kieler Stadtwerke.
1927 entwickelte Otto Helbig eine neuartige Eisenbetondecke die unter der Bezeichnung " Kieler Decke" patentiert worden ist. Die Kieler Decke fand 1930 auf der Bauausstellung in Berlin die Beachtung der internationalen Fachwelt und wurde bis in die fünfziger Jahre in Lizenz an das Ausland vergeben. Als treffliches Beispiel dieser Helbig Konstruktion gilt die Decke der 64 m langen Historischen Halle im Marine Ehrenmal Laboe, die der Deutsche Marinebund 1936 von Helbig bauen ließ.
Das dritte Reich setzte neue Maßstäbe. Leistungsfähige Baufirmen waren gefragt. So nahm auch Helbigs Unternehmen in kurzer Zeit einen beachtlichen Umfang an. Die Zahl von etwa hundert beschäftigten Personen 1928 hat sich in kurzer Zeit auf ca. 400 erhöht. Setzte die Firma seit etwa 1910 Betonmischmaschinen ein, drückten nun auf den Großbaustellen Pumpen den flüssigen Beton durch Rohrleitungen zur Verarbeitung. War 1934 der Umsatz noch niedriger als 400.000 Reichsmark, so überstieg er im nächsten Jahr bereits die Millionengrenze.
 

Zertifiziert

Gemeinschaft für Überwachung
im Bauwesen E.V.

Gütezeichen Beton

Reg.-Nr. 101.001221

 

Mitglied im